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Allgemein
Die Waldkapelle
Frau Geheimrat wünscht ihren Sommeraufenthalt
(Sommerfrische - Urlaub) in der Nähe des Fürstenwaldes. Da sie weiß, dass
der Andrang sehr groß ist, reist sie schon einige Wochen vor der Reise hin,
um sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack auszusuchen. Durch den Dorfschulzen
geleitet findet sie ein Zimmer nach ihrem Geschmack, mietet es und fährt
nach Hause. Zu Hause angekommen, fällt ihr ein, dass sie vergessen hatte,
zu fragen, ob auch ein WC vorhanden ist. Mit WC meinte sie ein
Wasserklosett. Sie schreibt deshalb an den Dorfschulzen und bittet um
Auskunft.
Der Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was ein WC wohl sein
könnte. Er fragt den Pfarrer und dieser meint, dies wäre wohl die neu
eingeweihte Waldkapelle.
Der Dorfschulze schreibt daraufhin folgenden
Brief an die Frau Geheimrat:
WC ist vorhanden und liegt eine Viertelstunde vom Dorfe entfernt, inmitten eines Tannenwaldes.
Es ist eine gesunde Lage und deshalb sehr zu empfehlen. WC ist geöffnet: Mittwoch und Sonntag.
Es empfiehlt sich, 1/4 Stunde vor Beginn da zu sein, da der Andrang sehr groß ist.
Doch können gnädige Frau beruhigt sein, es sind ca. 60 Sitzplätze vorhanden.
Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt.
Am Sonntag empfiehlt sich der Besuch ganz besonders, weil da die Sache mit Orgelbegleitung vor sich geht.
Wir dürfen uns erlauben, Ihnen gnädige Frau, inmitten duftender Pflanzen einen Platz zu reservieren.
Die Akustik ist besonders gut und wird von vielen Kennern bewundert.
Selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken zu hören und verbreitet ein tausendfaches Echo.
Für unsere Besucher, denen der Weg zu weit ist, wurde eine Omnibuslinie eingerichtet.
Ihr ergebener Kaspar Schnurrbart (Dorfschulze und WC-Organisator)
Wie Jesus
Das Gewandhausorchester ist auf Israel-Tournee. An einem Ruhetag zwischen den Konzerten macht das Orchester
einen Ausflug zum See Genezareth, wo sich die Musiker am Ufer sonnen. Nur
ein Bratscher hat sich abgesondert und unterbreitet seinem Gott, wie wenig
Anerkennung er bei seinen Kollegen findet und wie sehr er unter ihrem Spott
leidet: "Herr, ich will nicht mit meinem Schicksal hadern, aber tue
auch Du einmal ein Wunder an mir: Lass mich auch über das Wasser
gehen." Er steht auf, geht zum Ufer und schreitet über das Wasser! Von
weitem sehen ihn die Kollegen auf dem Wasser gehen, da tippt der
Konzertmeister dem Dirigenten auf die Schulter und zeigt auf den See:
"Typisch! Noch nicht mal schwimmen kann er!"
Rationalisierungsmaßnahmen
Der Oberbürgermeister hatte Konzertkarten für Schuberts "Unvollendete Symphonie" geschenkt
bekommen. Er war verhindert und gab die Karten an die Sachbearbeiterin für
Organisationsfragen weiter. Am nächsten Tag fragte der Oberbürgermeister
die Mitarbeiterin, wie ihr das Konzert gefallen habe. Statt zu antworten, überreichte
im die Organisationsexpertin ein Memorandum, in dem es hieß:
- Für einen beträchtlichen Zeitraum hatten die vier Oboe-Spieler nichts zu
tun. Ihr Part sollte deshalb reduziert werden. Dadurch würden auf jeden
Fall gewisse Arbeitszusammenballungen eliminiert.
- Alle zwölf Geiger spielten die gleichen Noten. Das ist unnötige
Doppelarbeit. Die Mitgliederzahl dieser Gruppe sollte drastisch gekürzt
werden. Falls wirklich ein großes Klangvolumen erforderlich ist, lässt
sich dieses durch den Einsatz elektronischer Verstärker erzielen.
- Erhebliche Arbeitskraft kostete auch das Spielen von Zweiunddreißigstel-Noten.
Das ist eine unnötige Verfeinerung. Es wird deshalb empfohlen, alle Noten
auf- bzw. abzurunden. Würde man diesem Vorschlag folgen, wäre es möglich,
auch Volontäre und weniger qualifizierte Hilfskräfte einzusetzen.
- Unnütz ist schließlich, dass die Hörner genau jede Passagen
wiederholen, die bereits von den Saiteninstrumenten gespielt wurden.
Würden alle in diesem Sinne überflüssigen Passagen gestrichen, könnte das
Konzert von 25 Minuten auf etwa vier Minuten verkürzt werden. Hätte
Schubert sich an diese Erkenntnis gehalten, wäre er wahrscheinlich in der
Lage gewesen, seine Symphonie zu vollenden.
Arzt im Konzert ?
Mitten im Sinfoniekonzert ruft vorne aus der ersten Reihe ein Mann lauthals: "Ist hier ein Arzt im
Saal?" Eisernes Schweigen, alle, Musiker wie Zuhörer, versuchen sich
wieder auf die Musik zu konzentrieren. Etwas später wieder das gleiche:
"Ist hier ein Arzt im Saal?" Im Saal beginnt ein unruhiges
Gemurmel, der Dirigent vergisst schon einen Einsatz, dirigiert aber eisern
weiter. Noch einmal: "Ist hier ein Arzt im Saal?" Der Dirigent
bricht ab, während sich in der letzten Reihe jemand erhebt: "Ja, ich
bin Arzt. Was ist denn?" - "Ist das nicht ein herrliches Konzert,
Herr Kollege!"
Ein Musiker zum anderen: "Du, wir haben jetzt eine CD produziert." - "So... Und was habt ihr
schon verkauft." Ich mein Auto, und der Schlagzeuger sein Haus."
Die drei Veranstalter-Lügen: Ihr habt gut gespielt ! Geld ist
unterwegs !; ruft mich nicht an, ich rufe euch an !
König Friedrich August (Sachsen) lässt sich die Mitglieder des Leipziger Opernchores vorstellen.
Er deutet auf einen Musiker und fragt den Dirigenten:
"Was hadd´n der Mann fier n Inschdrumend?" - "Englischhorn,
Majesdäd." Wendet sich August an den Musiker: "How do you
do?"
Der feingekleidete Musikliebhaber zu seiner Nachbarin im Kammermusikkonzert: "Die Akustik hier im Raum
ist schlecht"
Darauf Sie: "Oh, ja! Jetzt wo sie es sagen, rieche ich es auch!"
Warum wollen Musiker im Flugzeug immer in der ersten Reihe sitzen ?
Damit beim Absturz der Getränkewagen noch einmal vorbeikommt.
Was sind die drei ärgsten Feinde des Musikers ?
Frische Luft, helles Tageslicht und das unerträgliche Gebrüll der Vögel.
Der kürzeste Musikerwitz ?
Ein Musiker geht an einer Kneipe vorbei.
Was muss ein Musiker trinken, wenn er 0,5 Promille erreichen will?
Drei Tage lang gar nichts.
Treffen sich zwei Musiker vormittags im Hotel. "Hast du schon gefrühstückt?"
"Nein, keinen Schluck."
Ein Musiker hat sich verlaufen und fragt einen Passanten um Rat: "Wie komme ich in die Philharmonie?"
"Üben, üben, üben!"
Ein blinder und ein tauber Musiker auf der Bühne. Fragt der Blinde: "Und, tanzen die Leute schon?"
Der Taube: "Wieso, spielen wir schon?"
Warum stehen Musiker um 6 Uhr auf?
Weil um halb sieben die Geschäfte schließen.
An der Tür des Saales hing ein Schild: "Hunde müssen draußen bleiben."
Nach dem Konzert konnte man die handschriftliche Ergänzung lesen: "Der
Tierschutzverein".
Kommt ein sonnengebrillter Typ mit einem Banjo - Koffer an den Zoll. Der Zöllner verlangt mit grimmiger Miene
das Öffnen des Koffers. Darin befindet sich eine Maschinenpistole. Der Zöllner
erleichtert: Uff, Ich dachte schon, da sei ein Banjo drin.
Was ist der Unterschied zwischen Gitarre und Gitarrist?
Der Gitarrist stimmt immer - und die Gitarre stimmt nie!
Warum singen Tenöre meistens mit Kopfstimme?
Weil sie dort für die Resonanzbildung die größten Hohlräume haben!
Sagt die Sängerin beim Soundcheck zum Techniker: "Meine Stimme klingt immer noch so metallern, die
Softness fehlt!!" Darauf der Technicker: "Tja, daran kann ich am
Mischpult aber auch nichts ändern!"
Ein Komponist geht mit seinem Freund durch die Stadt. Aus einem Fenster
kommt Klaviermusik. Der Freund: "Ist das von Dir?" Der Komponist: "Noch nicht!"
Szene: Big Band Probe. Der Leader zählt an... die Band spielt drei
Takte.. der Leader bricht ab und sagt:" Drums zu laut!" Nochmal:
Anzählen... nach drei Takten wird wieder abgebrochen. "Drums zu
laut!!" Da kommt der Gitarrist nach vorne zum Chef und sagt ihm, dass
der Drummer ja noch gar nicht da ist. Der Chef: "Verdammt noch mal,
dann sagt's ihm, wenn er kommt!!!"
Was ist ein Musikerfrühstück?
Ein Pott schwarzer Kaffee, zwei Marlboro und drei Aspirin.
Was sind die letzten beiden Lügen an einen Aushilfsmusiker?
"Das Geld wird überwiesen", "Wir rufen dich wieder an"
Ein Ostfriese geht ins Musikhaus und sagt zum Verkäufer: "Ich möchte
die rote Trompete dort und das weiße Akkordeon!" Der Verkäufer
stutzt, doch der Ostfriese beharrt auf seinem Wunsch. Schließlich sagt der
Verkäufer: "Okay, den Feuerlöscher kann ich Ihnen verkaufen, aber der
Heizkörper bleibt an der Wand."
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